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Ratgeber08. Mai 2025 · 3 Min. Lesezeit

Schlechte Google-Bewertung erhalten – was tun?

Eine neue 1-Stern-Bewertung und jetzt? Schritt-für-Schritt: Richtig reagieren, prüfen ob sie löschbar ist und den Ruf schützen.

Eine schlechte Google-Bewertung trifft oft unerwartet. Der erste Impuls ist verständlich: sofort antworten, widersprechen, löschen lassen. Aber Schnellschüsse schaden meist mehr als sie nützen. Hier ist der strukturierte Weg.

Schritt 1: Ruhe bewahren und den Sachverhalt klären

Bevor Sie irgendetwas unternehmen, recherchieren Sie intern:

  • Kennen Sie den Bewerter?
  • War die geschilderte Situation tatsächlich so?
  • Ist das Feedback — auch wenn es unangenehm ist — berechtigt?

Diese ehrliche Einschätzung entscheidet über den weiteren Weg.

Schritt 2: Antworten — aber richtig

Antworten Sie immer, sofern Sie die Bewertung nicht sofort löschen lassen möchten. Eine professionelle Antwort signalisiert anderen potenziellen Kunden, dass Sie Feedback ernst nehmen.

So antworten Sie richtig:

  • Bedanken Sie sich für das Feedback (auch wenn es negativ ist)
  • Entschuldigen Sie sich für die Erfahrung, wenn sie berechtigt ist
  • Erklären Sie kurz Ihre Sichtweise — ohne den Bewerter anzugreifen
  • Bieten Sie eine direkte Kontaktaufnahme an

Was Sie vermeiden sollten:

  • Emotionale oder aggressive Antworten
  • Den Bewerter öffentlich als Lügner bezeichnen
  • Zu lange Stellungnahmen — kurz und professionell ist besser

Schritt 3: Prüfen, ob die Bewertung löschbar ist

Nicht jede schlechte Bewertung ist angreifbar, aber viele sind es. Prüfen Sie:

Checkliste für löschbare Bewertungen:

  • ☐ War die Person überhaupt Ihr Kunde?
  • ☐ Enthält die Bewertung nachweislich falsche Behauptungen?
  • ☐ Handelt es sich um Beleidigungen oder Schmähkritik?
  • ☐ Stammt die Bewertung erkennbar von einem Konkurrenten?
  • ☐ Hat der Bewerter persönliche Daten Dritter veröffentlicht?

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja" beantworten, ist ein Löschantrag aussichtsreich.

Schritt 4: Strategie entscheiden

Je nach Ergebnis der Prüfung gibt es drei Wege:

| Situation | Empfehlung | |-----------|------------| | Berechtigt, sachlich | Antworten, intern verbessern | | Berechtigt, aber überzeichnet | Antworten + auf Lösungen hinweisen | | Rechtswidrig / Fake | Löschantrag stellen |

Schritt 5: Löschantrag stellen (wenn gerechtfertigt)

Sie können Bewertungen selbst bei Google melden — über den Dreipunkt-Button neben der Bewertung. Die Erfolgsquote bei eigenständigen Meldungen ist allerdings gering, da Google ohne ausreichende Dokumentation selten reagiert.

Professionelle Anbieter wie wir dokumentieren Verstöße strukturiert und erhöhen die Erfolgsquote erheblich. Entscheidend ist die präzise rechtliche oder richtlinienbezogene Begründung des Löschantrags.

Was passiert, wenn Google die Meldung ablehnt?

Google lehnt manchmal zunächst ab, auch bei klaren Verstößen. In dem Fall prüfen wir, ob ein zweiter Antrag mit zusätzlicher Dokumentation sinnvoll ist. Bei unserem Erfolgsbasis-Modell entstehen Ihnen keine Kosten, wenn eine Entfernung endgültig abgelehnt wird.

Fazit

Richtig reagieren heißt: erst verstehen, dann handeln. Professionelle Antworten schützen Ihren Ruf gegenüber anderen Lesern. Und wenn eine Bewertung rechtswidrig ist, lohnt sich der strukturierte Löschantrag — bei uns ohne finanzielles Risiko.

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